Daoistische Meditation – der Weg zur innern Balance

Ich liebe daoistische Meditionen und schon zu meiner Akupunktur Ausbildung 1999 fühlte ich mich dazu hingezogen. Obwohl ich seit 1991 praktizierender Buddhist bin, empfand ich die daoistische Meditation immer sehr ergänzend für meinen Leben.

Lao Tse sagt:
“Meine Lehren sind leicht zu verstehen
und leicht in die Praxis umzusetzten.
Doch dein Verstand wird sie nie erfassen,
und bemühst du dich, sie anzuwenden, dann wird es dir misslingen.
Meine Lehrern sind älter als die Welt.
Wie könntest du ihren Sinn logisch erfassen?
Willst du mich kennen,
dann schaue in dein Herz hinein.”
(Tao Te King – Kapitel 70)

Die daoistische Meditation hat ihren Ursprung in China und ist eng mit der traditionell chinesischen Medizin (TCM) und dem daoistischen Glauben verbunden. Es ist eine Meditationspraxis die Kontemplation, Achtsamkeit, Konzentration und Visualisation miteinander verbindet.

Geschichtlich betrachtet sind die daoistischen Meditationen mit den buddhistischen Meditationen sehr eng verbunden. Zum Beispiel gab es im 6. Jahrhundert eine daoistische Praxis, die sich Guan 觀 nennt. Lose übersetzt bedeutet es „Beobachten“ und wurde aus der buddhistischen Praxis Anapanasati der „Achtsamkeit auf dem Atem“ entwickelt.

Der Daoismus hatte seine Blütezeit in der Han Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.), hier wurden viele frühere Praktiken des Daoismus praktiziert und auch neue Praktiken entwickelt.

Der Unterschied zwischen den buddhistischen und daoistischen Mediationen liegt im Ziel. Im Buddhismus ist das Ziel die Erleuchtung und im Daoismus ist das Ziel ein 800 Jahre lang währendes Leben, um die Mystik des Lebens vollkommen zu verstehen.

Die daoistischen Meditationen können uns sehr praktisch in unserem Leben unterstützen. Sie helfen uns Emotionen zu balancieren, Entspannung auf der mentalen Ebene hervorzubringen und die Energien auf körperlicher Ebene und sogar auf Organebene zu harmonisieren.

Die wichtigste Praxis der daoistischen Meditation ist der Atem in das untere Dantian. Das untere Dantian ist in unserem Unterbauch – dem großen See der Energie – dreifingerbreit unterhalb von unserem Bauchnabel und dreifingerbreit in unserem Bauch.

Das Ziel ist es, einen anstrengungslosen Atem dort hin zu begleiten, ohne große Kraftaufwendung und großen Ehrgeiz. In kurzen Worten: mühelose Bauchatmung.

Hier habe ich für Euch eine daoistische Meditation für die Leber aufgenommen. Gerade zur Frühlingszeit, die der Wandlungsphase Holz zugeordnet ist, kann unsere Leber eine extra Portion Balance gebrauchen. Diese Meditation ist zu jeder Tages- oder Abendzeit praktizierbar und um die vollen Früchte dieser daoistischen Praxis zu erfahren, braucht es seine Zeit und einiger Wiederholungen.

HIER die daoistische Meditation

Falls Du Fragen, Gedanken und/oder Anregungen hast, dann schreibe einen Kommentar oder mir eine e-mail. mail@wolfgang-riedl.de

DeepPeace
Wolfgang

Achtsames Coaching /TCM Disclaimer:

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